Die Schweizer Börse ist schwach in die neue Handelswoche gestartet – der Leitindex SMI gab am Montag um 113 Punkte oder 0,79 Prozent auf 14.286 Punkte nach. Von den zwischenzeitlichen Zuwächsen im August blieb letztlich nichts mehr übrig – der SMI rutschte für den Monat sogar noch um 60 Punkte oder 0,42 Prozent ins Minus. Und mit dem September steht nun zumindest aus statistischer Sicht der schwächste Börsenmonat des Jahres bevor. Die Gemengelage hatte sich zum Wochenauftakt deutlicheingetrübt. Die Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh auf dem Notenbank-Symposium in Jackson Hole vom Freitag hat zwar die Glaubwürdigkeit der neuen Zentralbankführung bei der Inflationsbekämpfung erhöht, doch realisierte der Markt zum Wochenauftakt, dass eine Zinserhöhung wohl unweigerlich bevorstehen dürfte. Zudem hatten sich die Fronten im Nahost-Konflikt über das Wochenende wieder gravierend verschärft, was den Brent-Preis erneut über die wichtige 90-Dollar-Marke hievte. Belastethat auch die erneute Schwäche der Pharmawerte. Insbesondere die Roche-Papiere gaben etwas deutlicher nach, nachdem am Markt die Sorge vor möglichen Eingriffen der US-Regierung in den Generikamarkt zurückkehrte.
SMI in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Die etwas schwächere Tendenz in den vergangenen Sitzungen hat sich zum Wochenauftakt bestätigt. Der SMI sackte gestern sogar wieder unter seinen aktuell bei 14.392 Punkten verlaufenden 38-Tage-Durchschnitt, womit sich das kurzfristige Chartbild bereits leicht eingetrübt hat. Und das jüngste Verlaufstief vom 18. August bei 14.251 Punkten ist inzwischen sogar in bedrohliche Nähe gerückt – das gestrige Tief lag gerade einmal 19 Punkte darüber. Geht es darunter, würde sich das Chartbildweiter eintrüben. Gleichzeitig würde sich weiteres Korrekturpotenzial bis zum Februar-Hoch bei 14.065 Punkten eröffnen. Gepaart mit dem Wissen, dass der September statistisch eher zu den schwächeren Börsenmonaten gehört, könnten weitere Anleger an die Seitenlinie drängen. Somit sind die kommenden Tage überaus wichtig. Kann sich der SMI stabilisieren und den 38er-Durchschnitt zurückerobern, dürfte das Rekordhoch vom 11. August bei 14.669,51 Punkten zumindest in Reichweite bleiben.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Die etwas schwächere Tendenz in den vergangenen Sitzungen hat sich zum Wochenauftakt bestätigt. Der SMI sackte gestern sogar wieder unter seinen aktuell bei 14.392 Punkten verlaufenden 38-Tage-Durchschnitt, womit sich das kurzfristige Chartbild bereits leicht eingetrübt hat. Und das jüngste Verlaufstief vom 18. August bei 14.251 Punkten ist inzwischen sogar in bedrohliche Nähe gerückt – das gestrige Tief lag gerade einmal 19 Punkte darüber. Geht es darunter, würde sich das Chartbildweiter eintrüben. Gleichzeitig würde sich weiteres Korrekturpotenzial bis zum Februar-Hoch bei 14.065 Punkten eröffnen. Gepaart mit dem Wissen, dass der September statistisch eher zu den schwächeren Börsenmonaten gehört, könnten weitere Anleger an die Seitenlinie drängen. Somit sind die kommenden Tage überaus wichtig. Kann sich der SMI stabilisieren und den 38er-Durchschnitt zurückerobern, dürfte das Rekordhoch vom 11. August bei 14.669,51 Punkten zumindest in Reichweite bleiben.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Artikel unseres Partner. Für deren Inhalt ausschliesslich der Partner verantwortlich sind. BX Swiss trägt keinerlei Haftung für die versprochenen Dienstleistungen oder Investmentempfehlungen. Zum Disclaimer