Die Finanzmärkte haben am Freitag fast schon euphorisch auf eine Meldung aus dem Iran reagiert, wonach die für die Schifffahrt so wichtige Strasse von Hormus wieder geöffnet werden sollte. Die Ölpreise brachen daraufhin im zweistelligen Prozentbereich ein. In Erwartung weiterer Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran reagierten die Anleger am Schweizer Aktienmarkt erleichtert – der Leitindex SMI, der zuvor leicht im Plus notierte, stürmte letztlich um kräftige 254 Punkte oder1,92 Prozent auf 13.427 Punkte nach oben. Doch möglicherweise war der Optimismus verfrüht – die Fronten zwischen den USA und dem Iran haben sich am Wochenende wieder deutlich verhärtet. Der Iran gab die Meerenge im Persischen Gold wohl in der Hoffnung frei, die USA würden ihrerseits die Seeblockade aufheben. Doch die USA weigerten sich und sollen ein iranisches Schiff, welches versucht haben soll, die Meerenge zu passieren, geentert haben. Teheran drohte daraufhin mit Vergeltung und lehnteeine neue Verhandlungsrunde ab. Gleichzeitig wurde die Strasse von Hormus wieder dicht gemacht. Die Ölpreise zogen am Montagmorgen wieder kräftig an. Die USA setzen aber weiterhin auf Diplomatie und schicken dennoch eine Delegation für Verhandlungen in die pakistanische Hauptstadt Islamabad. Sollte der Iran bis Mittwoch nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, erneuerte US-Präsident Donald Trump seine Drohung, jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran auszuschalten.
SMI in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Der SMI machte am Freitag einen kräftigen Satz nach oben und übersprang erneut das Hoch vom März 2025 bei 13.199 Punkten, womit sich die Chart-Situation wieder deutlich aufgehellt hat. Im Anschluss setzte der SMI bei 13.427 Punkten ein neues Erholungshoch. Auf der Oberseite wäre zunächst noch Platz bis zum Januar-Hoch bei 13.529 Punkten, ehe das Rekordhoch vom Februar bei 14.064 Punkten wieder in den Fokus rücken könnte. Doch die Vorgaben für den Start in die neue Handelswoche sind ersteinmal wieder deutlich negativ. Der Markt beginnt, eine zeitnahe Lösung im Konflikt wieder auszupreisen – ablesbar am Ölmarkt, wo die Ölpreise in der Früh jeweils um gut 5 Prozent im Plus notieren. Der Start in die neue Handelswoche dürfte somit holprig verlaufen – der Broker IG taxt den SMI in der Früh gut 75 Punkte tiefer. Auf der Unterseite könnte die nun als Unterstützung fungierende Marke von 13.199 Punkten durchaus wieder in den Fokus rücken. Weitere wichtige Supportbereichewürden im Anschluss an der aktuell bei 13.099 Punkten verlaufenden 38-Tage-Linie und am Januar-Tief bei 12.942 Punkten warten.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Der SMI machte am Freitag einen kräftigen Satz nach oben und übersprang erneut das Hoch vom März 2025 bei 13.199 Punkten, womit sich die Chart-Situation wieder deutlich aufgehellt hat. Im Anschluss setzte der SMI bei 13.427 Punkten ein neues Erholungshoch. Auf der Oberseite wäre zunächst noch Platz bis zum Januar-Hoch bei 13.529 Punkten, ehe das Rekordhoch vom Februar bei 14.064 Punkten wieder in den Fokus rücken könnte. Doch die Vorgaben für den Start in die neue Handelswoche sind ersteinmal wieder deutlich negativ. Der Markt beginnt, eine zeitnahe Lösung im Konflikt wieder auszupreisen – ablesbar am Ölmarkt, wo die Ölpreise in der Früh jeweils um gut 5 Prozent im Plus notieren. Der Start in die neue Handelswoche dürfte somit holprig verlaufen – der Broker IG taxt den SMI in der Früh gut 75 Punkte tiefer. Auf der Unterseite könnte die nun als Unterstützung fungierende Marke von 13.199 Punkten durchaus wieder in den Fokus rücken. Weitere wichtige Supportbereichewürden im Anschluss an der aktuell bei 13.099 Punkten verlaufenden 38-Tage-Linie und am Januar-Tief bei 12.942 Punkten warten.
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