Die US-Börsen haben ihren Höhenflug am Freitag dynamisch fortgesetzt. Sowohl der technologielastige NASDAQ-100 als auch der marktbreite und mit vielen Tech-Werten bestückte S&P 500 erreichten abermals neue Rekordhöhen. Am kräftigsten aufwärts ging es jedoch für Standardwerte – der Leitindex Dow Jones stürmte zum Wochenausklang um 869 Punkte oder 1,79 Prozent auf 49.447 Punkte nach oben. Der Iran hatte die Strasse von Hormus wieder geöffnet, womit der Nahost-Konflikt enorm an Schärfeverlor und Inflations- sowie Konjunktursorgen gedämpft wurden. Die Ölpreise brachen daraufhin kräftig ein – der Preis für leichtes Öl der US-Sorte WTI stürzte zwischenzeitlich um rund 15 Prozent auf unter 81 US-Dollar ab. Doch die Lage im Nahen Osten hat sich am Wochenende wieder verschärft. Die USA hielten an ihrer Blockade der wichtigen Schifffahrtsroute fest und sollen sogar ein iranisches Schiff, das die Route zu passieren versuchte, geentert haben. US-Präsident Donald Trumpkündigte am Sonntag weitere Friedensverhandlungen für Montag an, doch lehnte der Iran weitere Gespräche ab. Übertriebene Forderungen der USA, deren ständige Kurswechsel und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen böten 'keine aussichtsreiche Perspektive für seriöse Verhandlungen', hiess es aus Teheran. Ausserdem seien die Berichte über eine zweite Verhandlungsrunde in Pakistan in dieser Woche Teil einer amerikanischen Medienkampagne, um mit Schuldzuweisungen noch mehr Druck aufTeheran auszuüben, hiess es weiter. Die Strasse von Hormus ist inzwischen wieder beidseitig gesperrt, was den WTI-Preis am Montagmorgen wieder kräftig auf über 87 US-Dollar steigen liess.
Dow Jones in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Während NASDAQ-100 und S&P 500 bereits am vergangenen Mittwoch neue Rekordhöhen erreichten und ihre Bestmarken am Donnerstag und Freitag jeweils weiter verbesserten, hat der Dow Jones sein Rekordhoch vom Februar bei 50.513 Punkten trotz des Kurssprungs vom Freitag noch längst nicht erreicht. Allerdings kam er der runden Marke von 50.000 Punkten zum Wochenausklang recht nah – im Hoch ging es bis auf 49.718 Punkte aufwärts. Damit ging es kurzzeitig über das Zwischenhoch vom Januar bei49.633 Punkten, womit das letzte Hindernis auf dem Weg zum Rekordhoch bereits beseitigt schien. Doch der Dow verabschiedete sich einige Punkte unterhalb des Januar-Hochs ins Wochenende. Die Vorgaben für den Start in die neue Woche sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt deutlich negativ. Allerdings kann bis zur Öffnung der US-Börsen noch viel geschehen. Können sich beide Parteien letztlich doch auf eine dauerhafte Waffenruhe einigen, könnte der Dow sein Rekordhoch zumindest im Auge behalten.Kommt es hingegen doch zum grossen Knall, dürfte es erst einmal wieder abwärts gehen. Die erste wichtige Unterstützung taucht jedoch erst am aktuell bei 47.941 Punkten verlaufenden 50-Tage-Durchschnitt auf.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Während NASDAQ-100 und S&P 500 bereits am vergangenen Mittwoch neue Rekordhöhen erreichten und ihre Bestmarken am Donnerstag und Freitag jeweils weiter verbesserten, hat der Dow Jones sein Rekordhoch vom Februar bei 50.513 Punkten trotz des Kurssprungs vom Freitag noch längst nicht erreicht. Allerdings kam er der runden Marke von 50.000 Punkten zum Wochenausklang recht nah – im Hoch ging es bis auf 49.718 Punkte aufwärts. Damit ging es kurzzeitig über das Zwischenhoch vom Januar bei49.633 Punkten, womit das letzte Hindernis auf dem Weg zum Rekordhoch bereits beseitigt schien. Doch der Dow verabschiedete sich einige Punkte unterhalb des Januar-Hochs ins Wochenende. Die Vorgaben für den Start in die neue Woche sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt deutlich negativ. Allerdings kann bis zur Öffnung der US-Börsen noch viel geschehen. Können sich beide Parteien letztlich doch auf eine dauerhafte Waffenruhe einigen, könnte der Dow sein Rekordhoch zumindest im Auge behalten.Kommt es hingegen doch zum grossen Knall, dürfte es erst einmal wieder abwärts gehen. Die erste wichtige Unterstützung taucht jedoch erst am aktuell bei 47.941 Punkten verlaufenden 50-Tage-Durchschnitt auf.
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