Die US-Börsen sind leicht schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Im Vorfeld wichtiger US-Konjunkturdaten wollte sich kaum jemand zu weit aus dem Fenster wagen, hiess es aus dem Handel. Die Schwäche der Tech-Werte hielt zum Wochenausklang an – der technologielastige NASDAQ-100 gab um weitere 129 Punkte oder 0,51 Prozent nach. Marktbeobachtern zufolge ist die hohe Bewertung zahlreicher Tech-Konzerne mit KI-Bezug nach wie vor das Hauptthema am Markt, weshalb viele Investoren kurz vordem Jahreswechsel lieber Kasse machen oder von Technologieaktien in Standardwerte umschichten würden, hiess es. Dementsprechend entwickeln sich die Standardwerte seit Tagen deutlich besser. Der Leitindex Dow Jones, der erst am Freitag bei 48.887 Punkten ein neues Rekordhoch erreichte, ging zum Wochenauftakt aber ebenfalls etwas schwächer aus dem Handel, gab aber lediglich um 41 Punkte oder 0,09 Prozent auf 48.417 Punkte nach. Der Markt blickte bereits mit Hochspannung auf den heutigenDienstag, an dem wichtige Daten vom US-Arbeitsmarkt veröffentlicht werden. Wegen des wochenlangen Regierungsstillstands infolge eines Haushaltsstreits findet die Veröffentlichung der Arbeitsmarktberichte für Oktober und November erst heute statt. Der Arbeitsmarkt schwächelte zuletzt etwas, weshalb die US-Währungshüter in der vergangenen Woche auch erneut die Zinsen gesenkt hatten. Zu starke Arbeitsmarktdaten könnten den Zinshoffnungen einen heftigen Dämpfer verpassen.
Dow Jones in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Der Dow Jones hat zum Wochenauftakt einen Gang zurückgeschaltet. Erst am Freitag erreichte er bei 48.887 Punkten ein neues Rekordhoch. Aktuell notiert der US-Leitindex zwar knapp 500 Punkte unter seiner neuen Bestmarke, doch erscheint ein Angriff auf die runde 50.000er-Marke bis zum Jahresende noch immer möglich. Und zumindest für US-Standardwerte sehen zahlreiche Experten auch im nächsten Jahr noch Luft nach oben. Die kurzfristige Entwicklung dürfte jedoch stark von den heute Nachmittagpublizierten US-Arbeitsmarktdaten und den am Donnerstag veröffentlichten US-Inflationsdaten abhängen. Kann der Markt mit den Daten leben, könnte es zu einem Jahresendspurt kommen. Fallen diese nicht nach dem Geschmack des Marktes aus, könnten wir die Jahreshöchststände bereits gesehen haben. In diesem Fall könnte die aktuell bei 47.106 Punkten verlaufende 50-Tage-Linie wieder in den Fokus rücken. Zuvor würde sich mit dem Zwischenhoch vom 29. Oktober bei 48.041 Punkten noch eineUnterstützung in den Weg stellen.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Der Dow Jones hat zum Wochenauftakt einen Gang zurückgeschaltet. Erst am Freitag erreichte er bei 48.887 Punkten ein neues Rekordhoch. Aktuell notiert der US-Leitindex zwar knapp 500 Punkte unter seiner neuen Bestmarke, doch erscheint ein Angriff auf die runde 50.000er-Marke bis zum Jahresende noch immer möglich. Und zumindest für US-Standardwerte sehen zahlreiche Experten auch im nächsten Jahr noch Luft nach oben. Die kurzfristige Entwicklung dürfte jedoch stark von den heute Nachmittagpublizierten US-Arbeitsmarktdaten und den am Donnerstag veröffentlichten US-Inflationsdaten abhängen. Kann der Markt mit den Daten leben, könnte es zu einem Jahresendspurt kommen. Fallen diese nicht nach dem Geschmack des Marktes aus, könnten wir die Jahreshöchststände bereits gesehen haben. In diesem Fall könnte die aktuell bei 47.106 Punkten verlaufende 50-Tage-Linie wieder in den Fokus rücken. Zuvor würde sich mit dem Zwischenhoch vom 29. Oktober bei 48.041 Punkten noch eineUnterstützung in den Weg stellen.
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