Der deutsche Aktienmarkt hat gestern an seine zuletzt guten Vorstellungen angeknüpft – der Leitindex DAX rückte am Donnerstag um weitere 81 Punkte oder 0,31 Prozent auf 26.367 Punkte vor. Für Rückenwind sorgten die am Vorabend veröffentlichten Quartalszahlen des Chipriesen NVIDIA. Sie lösten eine breitere Rally im Technologiesektor aus und zerstreuten die Sorgen, dass sich die Ausgaben für künstliche Intelligenz verlangsamen könnten. Zu den stärksten Werten im DAX gehörten daherauch die Papiere des Chipkonzerns Infineon. Mit einem Kursplus von mehr als 5 Prozent waren jedoch die SAP-Papiere die grössten Gewinner im DAX. Der Softwarekonzern profitierte von starken Quartalszahlen des US-Konkurrenten Salesforce. Für etwas Gegenwind sorgte dagegen das Protokoll des jüngsten Zinsmeetings der Europäischen Zentralbank (EZB). Dieses lieferte Hinweise auf eine mögliche Zinserhöhung auf der kommenden Sitzung. 'Zwar bleiben die Entscheidungen von der Datenlage abhängig,doch dürfte eine weitere Zinsanhebung notwendig sein, sofern sich die Inflationsaussichten nicht erheblich verbessern sollten', hiess es in dem Protokoll. Die EZB hatte die Zinsen im Juni erstmals seit fast drei Jahren um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent angehoben, wo sie aktuell noch immer verweilen.
DAX in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Der DAX hat sich gestern weiter nach oben geschoben und bei 26.367 Punkten auf dem dritthöchsten Schlussniveau aller Zeiten geschlossen. Das Rekordhoch vom 12. August bei 26.573,50 Punkten ist weiterhin in Reichweite. Ein neues Hoch könnte für zusätzliches Kaufinteresse sorgen. Der Weg nach oben wäre danach naturgemäss erst einmal unverbaut. Für einen Ausbruch nach oben bedarf es jedoch neuer Impulse. Ob diese von der heutigen Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh kommen, ist jedochungewiss. Zudem steht mit dem September der statistisch schwächste Börsenmonat des Jahres unmittelbar bevor. Anleger sollten daher nicht nur das Rekordhoch im Auge behalten. Dreht der DAX wieder nach unten ab, würde am Zwischenhoch vom 6. Juli bei 25.900 Punkten die erste signifikante Unterstützung auftauchen. Geht es darunter, könnte die aktuell bei 25.690 Punkten verlaufende 38-Tage-Linie angesteuert werden, ehe das Januar-Hoch bei 25.508 Punkten wieder in den Fokus rücken würde.
JP: Verbraucherpreise Grossraum Tokio (Kernrate, Jahr)
August
1,70
1,80
8:45
FR: Verbraucherpreise (vorläufig, Monat)
August
0,60
0,70
8:45
FR: BIP 2. Veröffentlichung (Quartal)
Q2
-0,10
0,20
9:00
CH: KOF-Konjunkturbarometer
August
103,50
103,00
9:55
DE: Arbeitslosenquote
August
6,40
6,40
14:00
! US: Jackson-Hole-Symposium der US-Notenbank Fed (Tag 2)
15:45
US: Einkaufsmanagerindex Chicago
August
57,60
58,00
16:00
! US: Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole
16:00
US: Konsumklima Uni Michigan (endgültig)
August
55,20
51,00
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Der DAX hat sich gestern weiter nach oben geschoben und bei 26.367 Punkten auf dem dritthöchsten Schlussniveau aller Zeiten geschlossen. Das Rekordhoch vom 12. August bei 26.573,50 Punkten ist weiterhin in Reichweite. Ein neues Hoch könnte für zusätzliches Kaufinteresse sorgen. Der Weg nach oben wäre danach naturgemäss erst einmal unverbaut. Für einen Ausbruch nach oben bedarf es jedoch neuer Impulse. Ob diese von der heutigen Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh kommen, ist jedochungewiss. Zudem steht mit dem September der statistisch schwächste Börsenmonat des Jahres unmittelbar bevor. Anleger sollten daher nicht nur das Rekordhoch im Auge behalten. Dreht der DAX wieder nach unten ab, würde am Zwischenhoch vom 6. Juli bei 25.900 Punkten die erste signifikante Unterstützung auftauchen. Geht es darunter, könnte die aktuell bei 25.690 Punkten verlaufende 38-Tage-Linie angesteuert werden, ehe das Januar-Hoch bei 25.508 Punkten wieder in den Fokus rücken würde.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Artikel unseres Partner. Für deren Inhalt ausschliesslich der Partner verantwortlich sind. BX Swiss trägt keinerlei Haftung für die versprochenen Dienstleistungen oder Investmentempfehlungen. Zum Disclaimer