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DAX schlägt sich tapfer

13. März 2026


Der deutsche Aktienmarkt konnte sich gestern lange Zeit recht gut behaupten. Die Stimmung hatte am Morgen nach neuen Angriffen des Iran auf die Öl-Infrastruktur der Golfstaaten einen herben Dämpfer erhalten. Die Ölpreise zogen wieder kräftig an – der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent stürmte um mehr als 9 Prozent auf über 100 US-Dollar je Barrel nach oben. Doch der Leitindex DAX startete nicht so schwach in den Handel wie zuvor befürchtet. Und noch am Vormittag kletterte der DAXin die Gewinnzone, konnte sich dort aber nicht bis zum Feierabend behaupten. Am Ende des Tages stand ein kleines Minus von 50 Punkten oder 0,21 Prozent auf 23.590 Punkten zu Buche. Mit BMW, Hannover Rück, RWE und Zalando legten gleich vier DAX-Unternehmen recht solide Bilanzen vor. Vor allem die Zalando-Zahlen wurden am Markt gefeiert – die Papiere des Online-Modehändlers stürmten um beinahe 10 Prozent nach oben. Am Nachmittag knickte der DAX mit schwach tendierenden US-Börsen jedochwieder etwas ein. Der anhaltende Konflikt und die angespannte Lage am Ölmarkt nähren inzwischen auch Sorgen vor den Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur. Hohe Ölpreise drohen die Inflation anzuheizen und das Wirtschaftswachstum auszubremsen. Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognosen angesichts dessen angepasst. So rechnet etwa das Kieler Institut für Weltwirtschaft damit, dass das BIP in diesem Jahr nur noch um 0,8 Prozent wächst und nicht wie ursprünglich erwartetum 1,0 Prozent.DAX in Punkten

Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.Charttechnik: Der DAX hat sich gestern tapfer geschlagen. Es ging letztlich zwar leicht abwärts, doch hat sich das kurzfristige Chartbild nicht entscheidend weiter eingetrübt. Die DAX-Indikationen notieren in der Früh zwar leicht im Plus, doch kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Ein erneuter Test des Korrekturtiefs vom November bei 22.943 Punkten erscheint weiterhin möglich. Zu Beginn der Woche ging es für den deutschen Leitindex schon einmal um gut 15 Punkte darunter. Bei einem nachhaltigenUnterschreiten würde sich das übergeordnete Chartbild gravierend eintrüben. Zuvor würden sich mit dem September-Tief bei 23.285 Punkten und dem Juni-Tief bei 23.052 Punkten aber noch zwei Unterstützungen in den Weg stellen. Ganz leicht aufhellen würde sich das Chartbild jedoch erst bei einem Überqueren des Zwischentiefs vom 18. Dezember bei 23.924 Punkten. Das Kaufinteresse dürfte aber wohl erst wieder merklich zunehmen, wenn auch die aktuell bei 24.166 Punkten verlaufende 200-Tage-Liniewieder überquert wird.
  DAX FAKTOR 8X LONG  
 Valor  139175217
 ISIN CH1391752172
 Geld / Brief (CHF) - / -
 Anpassungsschwelle (EUR) 20.994,790
 Referenzpreis (EUR) letzter Reset 23.589,650
 Abstand (Anpassungsschwelle) 11,00%
 Hebel 8,00
 Handelsplatz Swiss DOTS
   DAX FAKTOR 8X SHORT  
 Valor  142341517
 ISIN CH1423415178
 Geld / Brief (CHF) - / -
 Anpassungsschwelle (EUR) 26.184,510
 Referenzpreis (EUR) letzter Reset 23.589,650
 Abstand (Anpassungsschwelle) 11,00%
 Hebel 8,00
 Handelsplatz Swiss DOTS





 Wirtschaftsdaten

 Zeit Ereignis Periode VorherigePrognose   
 08:00 GB: Industrieproduktion (Monat) Januar -0,90   0,30   
 08:00 GB: Erzeugung im Produzierenden Gewerbe (Monat) Januar -0,50   0,20   
 08:00 GB: Monatliches BIP (Monat) Januar 0,10   0,20   
 08:45 FR: Verbraucherpreise (endgültig, Monat) Februar -0,30   0,70   
 11:00 EWU: Industrieproduktion (Monat) Januar -1,40   0,60   
 13:30 ! US: Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter (Monat) Februar -1,40   1,10   
 13:30 US: Konsumausgaben (Monat) Februar 0,30   0,30   
 13:30 US: Persönliche Einkommen (Monat) Februar 0,40   0,50   
 13:30 ! US: PCE-Kernrate (Monat) Februar 0,40   0,40   
 13:30 ! US: BIP (2. Veröffentlichung, Quartal) Q4 1,40   1,50   
 15:00 ! US: Konsumklima Uni Michigan (vorläufig) März 56,60   55,30   
 15:00 US: JOLTS-Daten (offene Stellen) in Mio. Januar 6,50   6,70   
 
 





Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.



Der DAX hat sich gestern tapfer geschlagen. Es ging letztlich zwar leicht abwärts, doch hat sich das kurzfristige Chartbild nicht entscheidend weiter eingetrübt. Die DAX-Indikationen notieren in der Früh zwar leicht im Plus, doch kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Ein erneuter Test des Korrekturtiefs vom November bei 22.943 Punkten erscheint weiterhin möglich. Zu Beginn der Woche ging es für den deutschen Leitindex schon einmal um gut 15 Punkte darunter. Bei einem nachhaltigenUnterschreiten würde sich das übergeordnete Chartbild gravierend eintrüben. Zuvor würden sich mit dem September-Tief bei 23.285 Punkten und dem Juni-Tief bei 23.052 Punkten aber noch zwei Unterstützungen in den Weg stellen. Ganz leicht aufhellen würde sich das Chartbild jedoch erst bei einem Überqueren des Zwischentiefs vom 18. Dezember bei 23.924 Punkten. Das Kaufinteresse dürfte aber wohl erst wieder merklich zunehmen, wenn auch die aktuell bei 24.166 Punkten verlaufende 200-Tage-Liniewieder überquert wird.
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