Im Vorfeld der wichtigen US-Zwischenwahlen agierten die Anleger am deutschen Aktienmarkt vorsichtig – der Leitindex DAX gab am Dienstag um 116 Punkte oder 0,45 Prozent auf 25.865 Punkte nach. Für Auftrieb sorgten zunächst weiter nachgebende Ölpreise. Zwar griffen die USA in der Nacht iranische Ziele an, doch gaben sich US-Präsident Donald Trump und Vize-Präsident J.D. Vance recht zuversichtlich, was die Aussichten auf eine mögliche Verhandlungslösung im Konflikt angeht. Im Fokus standenauch einige Unternehmensbilanzen. Während die Zahlen von Bayer gut ankamen, wurden die Zahlen von Fresenius Medical Care und Zalando eher enttäuscht aufgenommen. Bestimmt wurde das Handelsgeschehen jedoch klar von den bevorstehenden US-Zwischenwahlen. Sollten die Republikaner die Kontrolle in beiden Kammern des US-Kongresses verlieren, könnte dies Donald Trump in seinen letzten beiden Amtsjahren als US-Präsident massiv ausbremsen. In den frühen Morgenstunden sieht es sogar stark danach aus,weshalb die Vorgaben für den heutigen Handel deutlich negativ sind. Der Broker IG taxt den deutschen Leitindex in der Früh um mehr als 200 Punkte tiefer.
DAX in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Der DAX ist erneut unter das Juli-Hoch bei 25.900 Punkten gefallen, womit die Aufwärtsambitionen der Bullen einen weiteren Dämpfer erhalten haben dürften. Angesichts der tiefroten Vorgaben könnte heute sogar ein weiterer Test des massiven Unterstützungsbereichs bei 25.508/25.406 Punkten drohen. Geht es sogar nachhaltig darunter, könnte die Stimmung kurzfristig kippen. Ein Rücksetzer auf die aktuell bei 24.906 Punkten verlaufende 200-Tage-Linie könnten dann nur noch dieSeptember-Tiefpunkte bei 25.173/25.164 Punkten verhindern. Auf der Oberseite dürfte das Kaufinteresse wohl erst wieder kräftig zunehmen, wenn das jüngste Verlaufshoch bei 26.106 Punkten überquert wird.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Der DAX ist erneut unter das Juli-Hoch bei 25.900 Punkten gefallen, womit die Aufwärtsambitionen der Bullen einen weiteren Dämpfer erhalten haben dürften. Angesichts der tiefroten Vorgaben könnte heute sogar ein weiterer Test des massiven Unterstützungsbereichs bei 25.508/25.406 Punkten drohen. Geht es sogar nachhaltig darunter, könnte die Stimmung kurzfristig kippen. Ein Rücksetzer auf die aktuell bei 24.906 Punkten verlaufende 200-Tage-Linie könnten dann nur noch dieSeptember-Tiefpunkte bei 25.173/25.164 Punkten verhindern. Auf der Oberseite dürfte das Kaufinteresse wohl erst wieder kräftig zunehmen, wenn das jüngste Verlaufshoch bei 26.106 Punkten überquert wird.
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