Gold und Silber haben sich nach der jüngsten Rally zuletzt eine Verschnaufpause gegönnt. Doch in den vergangenen Tagen zogen die Preise für die beiden Edelmetalle wieder spürbar an. Während der Goldpreis aber noch ein Stück von seinem jüngsten Rekordhoch entfernt ist, kratzt der Silberpreis bereits wieder an seiner erst am 17. Oktober erreichten Bestmarke bei 54,47 US-Dollar – der Silberpreis notiert in der Früh bei 53,92 Dollar. Die Aussichten für Silber sind weiterhinvielversprechend, denn der Silbermarkt dürfte in diesem Jahr das fünfte Jahr in Folge unterversorgt sein. Das Silver Institute hat in Kooperation mit Metals Focus seine Prognose für Silber aktualisiert. Demnach soll die Nachfrage in diesem Jahr zwar in allen Segmenten leicht geringer ausfallen als im Vorjahr, doch dürfte die Nachfrage das Angebot noch immer um 95 Millionen Unzen übersteigen. Traditionell wird bei der Prognose jedoch die stark schwankende ETF-Nachfrage ausgeklammert. Unddiese hat in diesem Jahr kräftig angezogen. Bezieht man die ETF-Nachfrage in die Marktbilanz mit ein, dürfte das Marktdefizit mit 295 Millionen Unzen sogar das höchste Niveau seit mindestens zehn Jahren erreichen. Der Silbermarkt dürfte daher angespannt bleiben, was tendenziell für weiter steigende Preise sorgen könnte.
Silber in US-Dollar
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Der Silberpreis hat wieder Fahrt aufgenommen und sich in den vergangenen Tagen deutlich von den Hochpunkten aus den Jahren 1980 und 2011 nach oben abgesetzt. Während das 2011er-Hoch bei etwa 49,51 US-Dollar gelegen hat, lag das Hoch aus dem Jahr 1980 je nach Quelle leicht oberhalb der 50-Dollar-Marke. Doch in den frühen Morgenstunden notiert der Silberpreis nahe der Marke von 54 Dollar, womit das neue und erst vor wenigen Wochen erreichte Rekordhoch bei 54,47 Dollar wieder in greifbare Nähegerückt ist. Das Chartbild ist äussert vielversprechend. Ein Ausbruch nach oben könnte technisch-bedingtes Kaufinteresse erzeugen. Nicht wenige Analysten trauen dem Silberpreis in naher Zukunft durchaus Kurse um 60 Dollar zu. Gelingt der Ausbruch nach oben hingegen nicht, könnte es zu Gewinnmitnahmen kommen. Die Hochpunkte aus der Vergangenheit könnten dann rasch wieder in den Fokus rücken. Die Chart-Situation würde sich jedoch erst etwas gravierender eintrüben, wenn auch dasZwischentief vom 28. Oktober bei 45,57 Dollar unterschritten wird.
JP: Verbraucherpreise Grossraum Tokio (Kernrate, Jahr)
November
2,80
2,70
00:50
JP: Industrieproduktion (vorläufig, Monat)
Oktober
2,60
-0,50
08:00
DE: Einzelhandelsumsatz (real, Monat)
Oktober
0,20
0,10
08:00
DE: Importpreise (Monat)
Oktober
0,20
0,00
08:45
FR: Verbraucherpreise (vorläufig, Monat)
November
0,10
0,00
08:45
FR: BIP 2. Veröffentlichung (Quartal)
Q3
0,30
0,50
09:00
CH: KOF-Konjunkturbarometer
November
101,30
100,90
09:00
! CH: BIP (Quartal)
Q3
0,10
-0,40
09:55
DE: Arbeitslosenquote
November
6,30
6,30
11:00
IT: Verbraucherpreise (Vorabschätzung, Monat)
November
-0,30
-0,10
14:00
! DE: Verbraucherpreise (Vorabschätzung, Jahr)
November
2,30
2,40
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Der Silberpreis hat wieder Fahrt aufgenommen und sich in den vergangenen Tagen deutlich von den Hochpunkten aus den Jahren 1980 und 2011 nach oben abgesetzt. Während das 2011er-Hoch bei etwa 49,51 US-Dollar gelegen hat, lag das Hoch aus dem Jahr 1980 je nach Quelle leicht oberhalb der 50-Dollar-Marke. Doch in den frühen Morgenstunden notiert der Silberpreis nahe der Marke von 54 Dollar, womit das neue und erst vor wenigen Wochen erreichte Rekordhoch bei 54,47 Dollar wieder in greifbare Nähegerückt ist. Das Chartbild ist äussert vielversprechend. Ein Ausbruch nach oben könnte technisch-bedingtes Kaufinteresse erzeugen. Nicht wenige Analysten trauen dem Silberpreis in naher Zukunft durchaus Kurse um 60 Dollar zu. Gelingt der Ausbruch nach oben hingegen nicht, könnte es zu Gewinnmitnahmen kommen. Die Hochpunkte aus der Vergangenheit könnten dann rasch wieder in den Fokus rücken. Die Chart-Situation würde sich jedoch erst etwas gravierender eintrüben, wenn auch dasZwischentief vom 28. Oktober bei 45,57 Dollar unterschritten wird.
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