Der deutsche Aktienmarkt reagierte am Freitag erleichtert auf die Öffnung der Strasse von Hormus seitens des Irans – der Leitindex DAX schoss um 548 Punkte oder 2,27 Prozent auf 24.702 Punkte in die Höhe. Zwischenzeitlich ging es sogar noch bis auf 24.792 Punkte aufwärts. Der Iran-Konflikt verlor mit der Öffnung der für die Schifffahrt so wichtigen Route enorm an Schärfe, was auch an deutlich sinkenden Ölpreisen abzulesen war. Die Anleger griffen mehrheitlich bei Aktien wieder zu.Versorger und Werte aus der Chemie, die vom Konflikt bisher tendenziell eher profitiert haben, wurden dagegen abgestossen. Geholfen haben auch noch ermutigende Worte von Bundesbankchef Joachim Nagel. Die deutsche Wirtschaft sei laut Nagel 'respektabel ins Jahr gestartet'. Der Ölpreisschock werde seiner Meinung nach zwar auf die deutsche Konjunktur durchschlagen, aber wohl keine Rezession auslösen. 'Es müsste sehr, sehr viel passieren, dass man jetzt in die Rezession gehen würde', sagteNagel. Doch der Nahost-Konflikt und die Turbulenzen am Ölmarkt sind noch lange nicht ausgestanden – die Fronten zwischen den USA und dem Iran haben sich am Wochenende wieder verschärft. Die Ölpreise notieren in der Früh wieder deutlich höher. Der deutsche Aktienmarkt muss die neuen Entwicklungen wohl erst einmal verdauen – der Broker IG taxt den DAX in der Früh um gut 270 Punkte tiefer.
DAX in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Der DAX hat am Freitag einen kräftigen Satz nach oben gemacht und kurzzeitig sogar das Oktober-Hoch bei 24.771 Punkten überquert. Bis zum Rekordhoch vom Januar bei 25.508 Punkten stellte sich zu diesem Zeitpunkt nun noch das Zwischenhoch vom 27. Februar bei 25.406 Punkten in den Weg. Doch der DAX konnte sich letztlich nicht oberhalb der Oktober-Marke ins Wochenende retten. Da die DAX-Indikationen in der Früh deutlich im Minus notieren, dürfte der Höhenflug fürs Erste vorbei sein. Der DAXdürfte aller Voraussicht nach unterhalb des Juni-Hochs bei 24.479 Punkten in den heutigen Handel starten, womit sich die bullige Chart-Situation wieder normalisieren würde. Etwas deutlicher Eintrüben würde sich das kurzfristige Chartbild wieder, wenn die aktuell bei 24.111 Punkten verlaufende 200-Tage-Linie erneut unterschritten wird. Eine weitere wichtige Unterstützung würde in Form der 38-Tage-Linie aktuell bei 23.685 Punkten warten.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Der DAX hat am Freitag einen kräftigen Satz nach oben gemacht und kurzzeitig sogar das Oktober-Hoch bei 24.771 Punkten überquert. Bis zum Rekordhoch vom Januar bei 25.508 Punkten stellte sich zu diesem Zeitpunkt nun noch das Zwischenhoch vom 27. Februar bei 25.406 Punkten in den Weg. Doch der DAX konnte sich letztlich nicht oberhalb der Oktober-Marke ins Wochenende retten. Da die DAX-Indikationen in der Früh deutlich im Minus notieren, dürfte der Höhenflug fürs Erste vorbei sein. Der DAXdürfte aller Voraussicht nach unterhalb des Juni-Hochs bei 24.479 Punkten in den heutigen Handel starten, womit sich die bullige Chart-Situation wieder normalisieren würde. Etwas deutlicher Eintrüben würde sich das kurzfristige Chartbild wieder, wenn die aktuell bei 24.111 Punkten verlaufende 200-Tage-Linie erneut unterschritten wird. Eine weitere wichtige Unterstützung würde in Form der 38-Tage-Linie aktuell bei 23.685 Punkten warten.
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