Die Stimmung an den US-Börsen war zum Wochenauftakt nicht allzu gut. Für den Leitindex Dow Jones ging es dann auch um 374 Punkte oder 0,70 Prozent abwärts. Lange Zeit notierte auch der technologielastige NASDAQ-100 im Minus, doch konnte er sich dank eines Schlussspurts noch leicht ins Plus retten. Am Ende des Tages stand ein Zuwachs von 24 Punkten oder 0,08 Prozent auf 29.457 Punkte auf der Anzeigetafel. Am Markt wirkte die Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh auf dem Notenbank-Symposium inJackson Hole vom Freitag noch nach. Die Medien zerpflückten jede Aussage von ihm und kamen zu dem Ergebnis, dass eine Zinserhöhung wohl unweigerlich bevorstehen dürfte. Dies spiegelt sich auch an den Terminmärkten wider, wo eine US-Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der nächste Fed-Sitzung am 16. September inzwischen zu gut zwei Dritteln eingepreist wird. Belastet hat auch die erneute Zuspitzung im Iran-Konflikt, was eine friedliche Einigung immer unwahrscheinlicher macht. Mit steigendenÖlpreisen wachsen auch die Inflationsgefahren, was weitere Zinserhöhungen nach sich ziehen könnte. Unternehmensnachrichten waren zum Wochenauftakt eher Mangelware. Im Fokus standen die Papiere von Amazon – die US-Kartellbehörde und 22 US-Bundesstaaten werfen dem Handels- und Technologiekonzern vor, Werbekunden jahrelang systematisch überhöhte Preise berechnet zu haben. Die Aktie gehörte mit einem Minus von 2,5 Prozent zu den schwächsten Werten im NASDAQ-100. Zu den grössten Gewinnerngehörte dagegen die Tesla-Aktie, die um 5,51 Prozent zulegte und ihre Erholung somit fortsetzte.
NASDAQ-100 in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Der NASDAQ-100 scheint sich zumindest vorübergehend oberhalb seines aktuell bei 29.251 Punkten verlaufenden 50-Tage-Durchschnitts stabilisiert zu haben. Auf der Oberseite wäre zunächst weiterhin Platz bis zum jüngsten Zwischenhoch vom 17. August bei 30.196 Punkten. Kann das Hoch überquert werden, könnte sogar das Rekordhoch vom 30. Juni bei 30.762 Punkten wieder in den Fokus rücken. Wird hingegen der 50-Tage-Durchschnitt erneut unterschritten, könnte wieder Gefahr drohen. Ein Rücksetzerauf das Korrekturtief vom 9. Juni bei 28.197 Punkten könnte dann nur noch das jüngste Verlaufstief bei 28.876 Punkten verhindern. Geht es auch unter das Juni-Tief, könnte sogar das Korrekturtief vom 29. Juli bei 27.176 Punkten noch einmal angesteuert werden.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Der NASDAQ-100 scheint sich zumindest vorübergehend oberhalb seines aktuell bei 29.251 Punkten verlaufenden 50-Tage-Durchschnitts stabilisiert zu haben. Auf der Oberseite wäre zunächst weiterhin Platz bis zum jüngsten Zwischenhoch vom 17. August bei 30.196 Punkten. Kann das Hoch überquert werden, könnte sogar das Rekordhoch vom 30. Juni bei 30.762 Punkten wieder in den Fokus rücken. Wird hingegen der 50-Tage-Durchschnitt erneut unterschritten, könnte wieder Gefahr drohen. Ein Rücksetzerauf das Korrekturtief vom 9. Juni bei 28.197 Punkten könnte dann nur noch das jüngste Verlaufstief bei 28.876 Punkten verhindern. Geht es auch unter das Juni-Tief, könnte sogar das Korrekturtief vom 29. Juli bei 27.176 Punkten noch einmal angesteuert werden.
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