Die Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigten sich zum Wochenausklang wieder etwas besser gelaunt und schoben den Leitindex DAX um 229 Punkte oder 0,94 Prozent auf 24.539 Punkte nach oben. Am Donnerstag stürzte der DAX noch um 513 Punkte ab. Die Woche konnte der DAX mit dem Wochenendspurt zwar nicht mehr retten (minus 1,45 Prozent), doch verlief der Januar mit einem Zuwachs von 48 Punkten insgesamt recht freundlich. Die Gewinner waren im DAX klar in der Überzahl. Geholfen hat vor allem dieErholung bei den SAP-Papieren (plus 3,6 Prozent), nachdem diese am Vortag um mehr als 16 Prozent eingebrochen waren. Gefragt waren auch die Papiere von adidas, die mit einem Zuwachs von 3,9 Prozent sogar der Tagessieger waren – der Sportartikelhersteller hatte seine Bücher geöffnet und konnte mit dem Vorgelegten scheinbar überzeugen. Für eine gehobene Stimmung sorgte auch der erste Börsengang des Jahres in Deutschland – die Papiere von Asta Energy kletterten am ersten Handelstag um 46Prozent nach oben. Die Nominierung von Kevin Warsh als Nachfolger des abtretenden US-Notenbankchefs Jerome Powell sorgte nur kurz schlechte Stimmung. Mit einer stärkeren Reaktion ist möglicherweise heute zu rechnen – der Broker IG taxt den DAX in der Früh deutlich tiefer.
DAX in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Die Chart-Situation hat sich am Freitag mit der Rückeroberung des Juni-Hochs bei 24.479 Punkten leicht entspannt. Allerdings ging dem DAX kurz vor dem Erreichen seines aktuell bei 24.597 Punkten verlaufenden 38-Tage-Durchschnitts die Puste aus. Das Chartbild hätte sich ohnehin erst wieder etwas gravierender aufgehellt, wenn auch die Hochpunkte vom Juli bei 24.639 Punkten und Oktober bei 24.771 Punkten überschritten werden. Danach sieht es in den frühen Morgenstunden aber ganz und gar nichtaus. Dem DAX droht sogar das erneute Unterschreiten des Juni-Hochs, denn der Broker IG taxt den DAX in der Früh um mehr als 200 Punkte tiefer. Somit könnten der aktuell bei 23.953 Punkten verlaufende 200-Tage-Durchschnitt und das Zwischentief vom 18. Dezember bei 23.924 Punkten durchaus in den Fokus rücken.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Die Chart-Situation hat sich am Freitag mit der Rückeroberung des Juni-Hochs bei 24.479 Punkten leicht entspannt. Allerdings ging dem DAX kurz vor dem Erreichen seines aktuell bei 24.597 Punkten verlaufenden 38-Tage-Durchschnitts die Puste aus. Das Chartbild hätte sich ohnehin erst wieder etwas gravierender aufgehellt, wenn auch die Hochpunkte vom Juli bei 24.639 Punkten und Oktober bei 24.771 Punkten überschritten werden. Danach sieht es in den frühen Morgenstunden aber ganz und gar nichtaus. Dem DAX droht sogar das erneute Unterschreiten des Juni-Hochs, denn der Broker IG taxt den DAX in der Früh um mehr als 200 Punkte tiefer. Somit könnten der aktuell bei 23.953 Punkten verlaufende 200-Tage-Durchschnitt und das Zwischentief vom 18. Dezember bei 23.924 Punkten durchaus in den Fokus rücken.
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