Die Schweizer Börse war am Donnerstag mit angezogener Handbremse unterwegs – der Leitindex SMI ging wenig verändert bei 12.219 Punkten aus dem Handel. Die NVIDIA-Zahlen vom Vorabend fielen zwar insgesamt beeindruckend aus, konnten jedoch nur bedingt für neue Impulse sorgen. Ein Treffen zwischen dem russischen Staatschef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski wird immer unwahrscheinlicher und damit auch eine Waffenruhe im Russland-Ukraine-Konflikt.US-Konjunkturdaten fielen am Nachmittag überaus robust aus, was die Zinssenkungsfantasien in den USA eher dämpfte. Es gab somit nur wenig Gründe für die Anleger, sich stärker in Aktien zu engagieren. Und so hielten sich Gewinner und Verlierer im SMI auch in etwa die Waage. Gefragt waren erneut die Richemont-Papiere – sie profitierten weiterhin vom ermutigenden Update von Swatch-Chef Nick Hayek vom Vortag. Dagegen waren die Papiere der Swisscom weniger gefragt, was Händler aufGewinnmitnahmen und schwächeren Zahlen eines Konkurrenten schoben. Insgesamt war am gestrigen Donnerstag Zurückhaltung angesagt, zumal heute in Europa und in den USA möglicherweise richtungsweisende Preisdaten veröffentlicht werden.
SMI in Punkten
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Der SMI trat gestern mehr oder weniger auf der Stelle. Das Chartbild hat sich dementsprechend kaum verändert. Auf der Oberseite dürfte zunächst das jüngste Verlaufshoch vom 22. August bei 12.324 Punkten im Fokus stehen. Geht es darüber, wäre zunächst Platz bis zum Mai-Hoch bei 12.461 Punkten, ehe sich weiteres Aufwärtspotenzial bis zum Zwischentief vom 11. März bei 12.668 Punkten eröffnen würde. Auf der Unterseite würde sich die Situation etwas eintrüben, wenn der massiveUnterstützungsbereich bei 12.140/12.133 Punkten unterschritten wird. Für Halt sorgen müssten danach der aktuell bei 12.002 Punkten verlaufende 38-Tage-Durchschnitt und die runde 12.000er-Marke, ehe sich Abwärtspotenzial bis zum Juni-Tief bei 11.813 Punkten eröffnen würde.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Der SMI trat gestern mehr oder weniger auf der Stelle. Das Chartbild hat sich dementsprechend kaum verändert. Auf der Oberseite dürfte zunächst das jüngste Verlaufshoch vom 22. August bei 12.324 Punkten im Fokus stehen. Geht es darüber, wäre zunächst Platz bis zum Mai-Hoch bei 12.461 Punkten, ehe sich weiteres Aufwärtspotenzial bis zum Zwischentief vom 11. März bei 12.668 Punkten eröffnen würde. Auf der Unterseite würde sich die Situation etwas eintrüben, wenn der massiveUnterstützungsbereich bei 12.140/12.133 Punkten unterschritten wird. Für Halt sorgen müssten danach der aktuell bei 12.002 Punkten verlaufende 38-Tage-Durchschnitt und die runde 12.000er-Marke, ehe sich Abwärtspotenzial bis zum Juni-Tief bei 11.813 Punkten eröffnen würde.
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