Beatty gilt als das «Tor zum Death Valley». Gelegen im südlichen US-Bundesstaat Nevada, hat die kleine Wüstenstadt weit mehr zu bieten als die Nähe zum berühmten Nationalpark. Sie sitzt sprichwörtlich auf einem Schatz. Anglogold Ashanti treibt gerade die Erkundung des «Beatty Mining District» voran. Ende September konnten sich institutionelle Investoren und Analysten vor Ort ein Bild von dem Projekt machen. Dabei erläuterte der Bergbaukonzern, dass in diesem Gebiet insgesamt 6.4 Mio. Unzen Gold liegen könnten. Im kommenden Jahr möchte der Branchenriese damit beginnen, diese Reserven zutage zu fördern. In einer ersten Phase sollen im Schnitt pro Jahr 500’000 Unzen des gelben Metalls produziert werden. Zum Vergleich: Für 2026 rechnet Anglogold Ashanti konzernweit mit einer Fördermenge zwischen 2.8 und 3.17 Mio. Unzen.
Quelle: Anglogold Ashanti, Stand: Oktober 2026 Historische Daten sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen.
Ein Jahr der Rekorde
Laut eigenen Angaben ist der Konzern der weltweit fünftgrösste Goldproduzent. Die zehn aktiven Abbaustätten befinden sich in acht verschiedenen Ländern. Das Gros der Förderung kommt aus Afrika. Ausserdem betreibt Anglogold Minen in Australien sowie in Brasilien und Argentinien. Auf der Einnahmenseite spielt dem Unternehmen die Rallye an den Edelmetallmärkten – als Nebenprodukt wird Silber verkauft – in die Hände. 2025 war ein Rekordjahr. Beispielsweise konnte Anglogold Ashanti das operative Ergebnis (Stufe angepasstes Ebitda) auf USD 6.3 Mrd. weit mehr als verdoppeln. Mit USD 2.9 Mrd. lag der freie Cashflow um rund das Dreifache über dem Vorjahresniveau. Der hohe Mittelzufluss bildet die Basis für grosszügige Ausschüttungen. Insgesamt kehrte Anglogold im vergangenen Jahr USD 1.8 Mrd. an Dividenden aus – fast USD 1.4 Mrd. mehr als 2024.
*Oberes Ende der Unternehmensprognose, Quelle: Refinitiv, Stand: 06.10.2026 Historische Daten sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen.
Starker Zwischenbericht
Bekanntlich haben steigende Zinsen und Gewinnmitnahmen den Goldpreis in den vergangenen Monaten ausgebremst. Im Sog der Rohstoffnotierung gerieten auch die Aktien des Sektors unter Druck. Anglogold Ashanti hat im März ein Allzeithoch von USD 129.07 erreicht. Gegenüber dem Top gab das in New York kotierte Papier bis Ende Juli um mehr als 40% nach. Für neuen Schwung sorgten die Semesterzahlen. Obwohl die Edelmetallrallye ein jähes Ende gefunden hat, florierten die Geschäfte: Je verkaufter Feinunze Gold nahm der Konzern in den ersten sechs Monaten 2026 im Schnitt USD 4’650, gut die Hälfte mehr als im Vorjahreszeitraum, ein. Die Kosten für die Produktion einer Unze (AISC) sind «nur» um 21% auf knapp USD 2’000 gestiegen. Folgerichtig konnte Anglogold das operative Ergebnis um mehr als 80% steigern, während sich der operative Cashflow verdoppelt hat. Wie sich die Geschäfte im dritten Quartal entwickelt haben, erfahren Investoren am 5. November.
Kurzläufer mit starken Konditionen
Fest steht, dass die Aktie des Minenkonzerns seit Monaten vergleichsweise starke Kursschwankungen zeigt. Für die Zeit ab dem 1. Januar 2026 beträgt die Volatilität mehr als 50%. Zum Vergleich: Beim mit 36 Bergbauaktien bestückten NYSE Arca Gold Bugs Index fällt die Kennziffer um rund sieben Prozentpunkte tiefer aus. Für den marktbreiten S&P 500 Index nennt LSEG für das laufende Jahr eine historische Volatilität von gerade einmal 10.8%. Die besonders stark ausgeprägte «Zittrigkeit» wirkt sich positiv auf die Konditionen von Barrier Reverse Convertibles aus. Ein Blick auf neue Softcallable BRC, die auf Anglogold Ashanti basieren, untermauert diese These: In der Produktwährung CHF beträgt der garantierte Coupon 13% p.a. Eine auf USD lautende Variante schüttet alle drei Monate 17% p.a. aus. Die Barriere liegt bei 59% des Anfangsniveaus. Solange der Basiswert nicht auf oder unter diese Marke fällt, zahlt die Emittentin nach der kurzen Laufzeit von zwölf Monaten das Nominal zu 100% zurück. Im Fall einer Schwellenverletzung erlischt der Teilschutz und das Investment ist dem vollen Kursrisiko des Basiswertes ausgesetzt. Bitte beachten Sie, dass die relativ hohe Volatilität ein vergleichsweise ausgeprägtes Risiko des Barrierebruchs bedeutet.
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| 13.00% p.a. Barrier Reverse Convertible – in CHF | ISIN: CH1607587602 | In Zeichnung |
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