Der Goldpreis hat sich in den vergangenen Tagen kräftig erholt. Sackte der Preis des Edelmetalls am vergangenen Donnerstag noch bis auf 4.024 US-Dollar ab, konnte er sich am Montag zwischenzeitlich bis auf 4.369 Dollar erholen. Aktuell notiert der Goldpreis gut 40 Dollar tiefer. Die Entspannungssignale im Nahost-Konflikt haben auch die Gold-Investoren aufatmen lassen. Zwar ist der Konflikt mit dem möglicherweise am Freitag unterzeichneten Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran längstnoch nicht beendet, doch dürfte sich die Lage am Ölmarkt mit der Öffnung der für die Ölindustrie so wichtigen Strasse von Hormus erst einmal erheblich entspannen. Zudem soll das Rahmenabkommen den Wegfall sämtlicher Sanktionen gegen den Iran umfassen, womit künftig auch mehr iranisches Öl auf den Markt gelangen dürfte. Die Ölpreise gaben gestern weiter kräftig nach und sackten auf die tiefsten Niveaus seit mehr als drei Monaten ab. Der Goldpreis hing zuletzt stark an der Entwicklungder Ölpreise. Mit den zuletzt wieder stark gefallen Ölpreisen wurden auch die Inflationssorgen abgemildert. Und mit abnehmenden Inflationssorgen dürften auch die geldpolitischen Probleme der US-Währungshüter etwas kleiner werden, was die heutige US-Zinssitzung unter Führung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh noch spannender macht. Der Markt favorisiert inzwischen ein in den USA bis zum Jahresende gleichbleibendes Zinsniveau, nachdem er zuletzt mehrheitlich noch eine Zinserhöhung um 25Basispunkte eingepreist hatte.
Gold in US-Dollar
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Charttechnik: Der Goldpreis ist jüngst bis auf 4.024 US-Dollar abgesackt, womit sogar das Korrekturtief vom März bei 4.105 Dollar unterschritten wurde. Übergeordnet war dies ein weiteres negatives Chart-Signal, denn damit wurden die Tiefpunkte der beiden vorangegangenen Korrekturen unterschritten, womit die Tendenz fallender Tiefpunkte bestätigt wurde. Fürs Erste hat der Goldpreis seinen Kopf jedoch aus der Schlinge gezogen und sich in den vergangenen Tagen kräftig erholt, doch besteht für die nächsteAbwärtsbewegung die Gefahr neuer Tiefpunkte. Akute Absturzgefahr droht fürs Erste jedoch nicht mehr. Entwarnung kann aber auch noch nicht gegeben werden. Weiter entspannen würde sich das Chartbild mit dem Überqueren des Oktober-Hochs bei 4.380 Dollar. Weitere wichtige Chartmarken tauchen auf der Oberseite danach am Korrekturtief vom Februar bei 4.411 Dollar, an der aktuell bei 4.464 Dollar verlaufenden 200-Tage-Linie und an der aktuell bei 4.501 Dollar verlaufenden 38-Tage-Linie auf. Ab hierkönnten die Gold-Investoren wieder etwas optimistischer in die Zukunft blicken.
Quelle: Bloomberg. Bitte beachten Sie, dass aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht auf die zukünftige Wertentwicklung geschlossen werden kann.
Der Goldpreis ist jüngst bis auf 4.024 US-Dollar abgesackt, womit sogar das Korrekturtief vom März bei 4.105 Dollar unterschritten wurde. Übergeordnet war dies ein weiteres negatives Chart-Signal, denn damit wurden die Tiefpunkte der beiden vorangegangenen Korrekturen unterschritten, womit die Tendenz fallender Tiefpunkte bestätigt wurde. Fürs Erste hat der Goldpreis seinen Kopf jedoch aus der Schlinge gezogen und sich in den vergangenen Tagen kräftig erholt, doch besteht für die nächsteAbwärtsbewegung die Gefahr neuer Tiefpunkte. Akute Absturzgefahr droht fürs Erste jedoch nicht mehr. Entwarnung kann aber auch noch nicht gegeben werden. Weiter entspannen würde sich das Chartbild mit dem Überqueren des Oktober-Hochs bei 4.380 Dollar. Weitere wichtige Chartmarken tauchen auf der Oberseite danach am Korrekturtief vom Februar bei 4.411 Dollar, an der aktuell bei 4.464 Dollar verlaufenden 200-Tage-Linie und an der aktuell bei 4.501 Dollar verlaufenden 38-Tage-Linie auf. Ab hierkönnten die Gold-Investoren wieder etwas optimistischer in die Zukunft blicken.
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